Fünf hilfreiche Tipps, die Sie bei Ihrer Restaurantplanung beachten sollten

Am Anfang steht immer ein Traum: Glückliche Menschen erfreuen sich an erlesenen Speisen. Aber was macht ein Restaurant eigentlich aus? Eine gelungene Restaurantplanung lässt den Traum von glücklichen Gästen und Vorstellungen von Architektur, Inneneinrichtung, Personal und Menü Wirklichkeit werden.

Fünf Tipps erleichtern Ihnen die Planung Ihres Restaurants. Die Creative Gastro Concept & Design AG begleitet Sie von der ersten Idee bis zur Eröffnung.

Tipp 1: Vertragsart sorgfältig überdenken

Ein Restaurant hat immer ein Frontend (Gastraum) und ein Backend (Küche). Inwieweit die beiden verschmelzen, sprechen wir später noch an. Wichtig ist erst einmal, dass es einen Ort gibt, an dem man Frontend und Backend ansiedelt. Wie im digitalen Bereich spricht man auch hier von der Architektur.

Gibt es bereits einen Standort? Wenn Sie bereits eine Stadt im Sinn haben, ist das toll. Wenn Sie schon eine konkrete Adresse haben, ist es noch besser. Wenn nicht, dann können Sie sich überlegen, ob Sie mieten, pachten oder kaufen wollen.

Warum ist die Frage nach Miete oder Pacht für die Restaurantplanung wichtig? 

Viele Menschen mögen das nicht wissen: Die meisten Lokalitäten sind nicht im Besitz der Restaurantbetreiber. Die Räume sind gemietet oder gepachtet. Was umgangssprachlich häufig synonym benutzt wird, sind rechtlich verschiedene Vertragsformen. 

Ein Mietvertrag sieht vor, dass die Räume gegen einen monatlichen Mietzins genutzt werden dürfen. Wie genau dieser aussieht und was das in der Gastronomie mit dem Umsatz zu tun hat, soll an dieser Stelle nicht erläutert werden. Wichtig zu wissen ist, dass es im Vertrag um die Räumlichkeiten als solche geht.

Ein Pachtvertrag schliesst in der Regel Mobiliar, bewegliche Utensilien und mehr mit ein. Es geht also nicht nur um die Räume. Miete und Pacht haben jeweils Vor- und Nachteile, die bei der Restaurantplanung Restaurant Planung bedacht werden müssen.

Etwas ganz anderes ist es, wenn Sie das Restaurant mit einem Architekturbüro planen oder eine bestehende Immobilie erwerben. Dann sind Sie von Miet- und Pachtverträgen nicht betroffen. Allerdings warten dann ganz andere Herausforderungen auf Sie, die wir im Folgenden thematisieren.

Tipp 2: Wer nutzt das Restaurant? Bei der Planung berücksichtigen!

Im Restaurant stehen natürlich die Gäste im Mittelpunkt. Sie sollen einen perfekten Aufenthalt geniessen können. Der Gastraum muss ansprechend gestaltet sein und der Zielgruppe gerecht werden. Haben Sie schon einmal einen Gastraum aus der Perspektive des Gastes betrachtet?

Bei der Restaurantplanung neigt man dazu, die Gäste gedanklich zur Tür hereinzugeleiten. Stühle, Tische, dazwischen ein paar Laufwege für das Personal – braucht man mehr? Definitiv! Begeben Sie sich als Gast in das von Ihnen geplante Restaurant. Fühlen Sie sich darin wohl?

Bedenken Sie die folgenden Punkte:

  • Wie ist der Weg vom Eingang zum Tisch gestaltet?
  • Wo können Jacken, Mäntel und Hüte hingehängt oder abgelegt werden?
  • Ist die Atmosphäre zuvorkommend und entspannend?
  • Wie kommt das Essen aus der Küche zum Gast?
  • Ist für den Gast spürbar, wie liebevoll man sich um sein Wohlergehen bemüht?

Der Gast nimmt ein Restaurant aus der Perspektive einer Person wahr, die verwöhnt werden will. Das ist auch ganz normal. Eine gute Restaurantplanung berücksichtigt diesen Punkt und sorgt dafür, dass die Erwartungen erfüllt werden.  

Die servierten Mahlzeiten sind der Berührungspunkt 

Die Mahlzeiten werden in der Küche zubereitet, die Getränke an der Theke. Was das Personal leistet, sieht der Gast im Normalfall nicht. Aber auch für die Bediensteten muss das Restaurant ein angenehmer Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen. Sie sollen gerne hier arbeiten. Die Gestaltung des Gastraums darf dem nicht im Weg stehen.

In den vergangenen Jahren haben Showcooking, Kochevents, offene Küchen und dergleichen an Beliebtheit gewonnen. Hier wird für den Gast sichtbar, wie das Personal arbeitet. Wie viel Mühe in einem perfekten Mahl steckt, was man für das leibliche Wohl des Gastes tut, zeigt eine Showküche.  

Solche Vorführungen verlangen eine besondere Gestaltung. Sie werden idealerweise bei der Restaurant Planung bereits mitgedacht. Fertigen Sie eine Skizze an, wie Sie sich das Restaurant vorstellen. Und dann implementieren Sie Schritt für Schritt die Punkte, die Gästen und Bediensteten wichtig sind. Ein Restaurantgrundriss gehört unbedingt dazu.

Tipp 3: Service, der ankommt  

Seit 2020 wissen wir, dass Gastronomie auch mal schwierig werden kann. Berücksichtigen Sie bei der Restaurantplanung, dass Ihre Gäste vielleicht nicht immer bei Ihnen vor Ort speisen wollen. Planen Sie den Grundriss, die Inneneinrichtung und die Küche so, dass auch ein Abholservice und ein Lieferdienst möglich sind. Damit ist Ihr Restaurant für alle Fälle gewappnet und krisensicher.

Für einen Abholservice benötigen Sie einen sicheren Zugang zum Restaurant, eventuell einen kleinen Wartebereich. Die Wege Ihrer Gäste sollten grundsätzlich als «Einbahnstrasse» verlaufen. Für den Lieferdienst benötigen Sie einen Zugang vom Parkplatz zur Küche, der den hygienischen Vorschriften entspricht.

Abhol- und Lieferservices haben nicht nur Einfluss auf die Architektur, sondern auch auf die Planung des Menüs. Berücksichtigen Sie Speisen, die sich gut liefern oder abholen lassen und die auch nach kurzer Fahrt noch appetitlich sind.  

Tipp 4: Denken Sie digital!

Ein Restaurant wird heute zweifach geführt: Einmal ganz real mit Gästen an Tischen und Servicepersonal und ein zweites Mal virtuell. Ohne digitale Hilfe kommen Sie mit der Restaurantplanung nicht weit. Und ohne digitale Extras kommt auch Ihr Restaurant nicht weit. Berücksichtigen Sie die neuen Möglichkeiten, die die Technik bietet, schon in der Planungsphase:

  • Eine Website wirbt für Ihr Restaurant und stellt es vor.
  • Die digitale Speisekarte kann Bestellungen für den Abhol- und Lieferservice vereinfachen.
  • Wollen Sie mit dem Restaurant in den sozialen Netzwerken vertreten sein?
  • Neben der Bestellung können Ihre Gäste und Mitarbeiter auch die Bezahlung digital abwickeln.
  • Restaurant-Software ermöglicht Ihnen einen digitalen Tischplan und Reservierungen. Diese können Ihre Gäste sogar selbst über Ihre Webseite vornehmen.
  • Um vor Ort die Gäste den Reservierungen zuordnen zu können, nutzen Sie QR-Codes.

Das alles und mehr ist über Software-Systeme möglich. Sie müssen nicht alle diese Möglichkeiten auf einmal nutzen. Berücksichtigen Sie bei der Restaurantplanung jedoch, dass Ihre Gäste zumindest einen Teil davon erwarten.  

Eine gute Gastro-Software erleichtert Ihnen und Ihren Mitarbeitern im Restaurant die Arbeit. Von Warenmanagement über Kassensysteme bis hin zu Dienstplänen ist heute schon sehr viel möglich. In Zukunft wird Gastro-Software noch viele weitere Funktionen haben. Vergessen Sie also die digitale Restaurantplanung nicht!

Tipp 5: Wer berät mich bei der Restaurantplanung?

Restaurantplanung ist eine komplexe Angelegenheit. Das ist nichts, was man alleine schafft. Es gibt so viele verschiedene Vorgaben und Vorschriften zu beachten, dass es ohne Beratung nicht geht. Alleine die Planung der Architektur erfordert Experten aus den Bereichen Recht, Statik, Innendesign und mehr. Erwarten Sie also nicht, dass Ihre Restaurant Planung ein Spaziergang wird.

Es ist völlig normal, dass Konzepte erstellt, verbessert und doch wieder verworfen werden. Mit fachlicher Beratung geht es aber schneller und einfacher als ohne. Und genau dafür schlägt unser Herz. Die Creative Gastro Concept & Design AG ist Ihr Partner in allen Fragen zur Restaurant Planung. Kontaktieren Sie uns einfach, und wir planen mit Ihnen zusammen.