Gastroplaner in der Schweiz: Sechs hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen Betrieb

Gastroplaner in der Schweiz – das sind die Spielverderber, die immer nur an Vorschriften und Reglementierungen denken. Das sind die Menschen, die Machbarkeitsstudien durchführen, analysieren, sezieren und Träume zerlegen. Träume? Geht es beim Gastroplaner in der Schweiz nicht um Essen?

Am Anfang steht ein grosser Traum. Das ist Ihr Traum von einer Bar, einem Restaurant oder einer Hotelanlage, in der die Menschen zusammenkommen und sich wohlfühlen. Wir helfen Ihnen, diesen Traum real werden zu lassen. Bevor wir aber loslegen, geht es um die Planung. Und die ist wirklich wichtig, wenn Sie Ihren Betrieb zum Erfolg führen wollen.

Bevor wir zu den Tipps kommen, klären wir aber erst einmal Grundsätzliches. Was genau ist Gastroplanung überhaupt, was gehört dazu und was nicht?

Was tut ein Gastroplaner in der Schweiz?

Als Gastroplaner in der Schweiz sind wir Ihr Partner in allen Fragen rund um die Gastronomie. Von Planung und Vorschriften über Arbeitsabläufe, Grundrisse und konkrete Geräte bis zur Innendekoration läuft alles über unseren Schreibtisch. Und natürlich zerbrechen wir uns die Köpfe für Ihren Erfolg.

Gastroplanung umfasst bei uns:

  • Erarbeitung eines Konzepts
  • Planung der benötigten Flächen, und zwar sowohl der Gasträume als auch der Infrastruktur, um diese zu bewirten
  • Planung der eigentlichen Arbeit in Ihrer Gastronomie: Personalbedarf, Gerätschaften, Ausstattung von
    Küche und Gastraum
  • Kalkulation von Budgets und Kosten, Preisgestaltung und Angebotsbeschriebe
  • Planung der Logistik: Anlieferung von Lebensmitteln und Waren, Aufbewahrung/Kühlung, Abfallmanagement und die internen Wege von Waren und Menschen
  • Personalplanung und -entwicklung inklusive der Geräteschulung und anderer nötiger Fortbildungen
  • Koordination und Zusammenführung der einzelnen Planungsprozesse zu einem perfekt umgesetzten Projekt
  • Begleitung durch alle Bau- und Umbauphasen inklusive Kontrollen und Überwachung

 

Das schaffen wir natürlich nicht alleine. Sie werden dabei auch benötigt. Und wir arbeiten mit modernen Tools und nutzen digitale Hilfestellungen, soweit das möglich ist.

Mit der Eröffnung Ihrer Gastronomie ist unsere Arbeit als Gastroplaner in der Schweiz aber noch nicht beendet. Denn wie gut unsere Planungen waren, zeigt erst der Arbeitsalltag. Funktioniert im operativen Geschäft nicht alles perfekt, bessern wir gemeinsam mit Ihnen nach. Denn wir wollen Gastronomien auf Erfolgskurs bringen.

Tipp 1: Träumen Sie gross, bunt und detailliert!

Am Anfang steht immer eine gute Idee. Wenn Sie von einer Erlebnisgastronomie träumen, Show-Cooking- Events planen oder einfach nur ein nettes Café eröffnen wollen, beginnt Ihr Traum. Überlegen Sie sich von Anfang an, was genau Ihre Idee so einzigartig macht. Das ist das Alleinstellungsmerkmal, mit dem Sie sich von
der Masse abheben.

Ohne dieses Alleinstellungsmerkmal wird Ihre Gastronomie vielleicht funktionieren, aber mehr auch nicht. Für den grossen Erfolg benötigen Sie Einzigartigkeit. Sammeln Sie verschiedene Ideen. Denn nicht alles, was sich in der Theorie gut anhört, funktioniert in der Praxis. Halten Sie alle Ideen schriftlich fest, auch wenn sie erst einmal bizarr erscheinen.

Wir werden mit Ihnen gemeinsam überlegen, was sich wie umsetzen lässt oder warum etwas nicht funktioniert. Sie sollten sich Ihr gastronomisches Projekt so genau wie möglich ausmalen. Machen Sie sich Gedanken zum Menu, zur Innenausstattung der Gasträume. Planen Sie Personal ein und überlegen Sie, woher Sie welche Waren beziehen. Das alles halten Sie schriftlich fest. Wir nennen das ein Betriebskonzept.

Ihr Konzept wird erst einmal ein roher Entwurf sein. Vermutlich müssen wir das Konzept auseinandernehmen. Aber es ist die Basis, mit der Sie und wir arbeiten. Sie brauchen das Konzept später für den Businessplan – eine genaue Ausarbeitung kann Ihnen also zu gegebener Zeit Arbeit sparen.

Bei der Ausarbeitung Ihrer Geschäftsidee lassen Sie sich von den aktuellen Trends inspirieren. In den späten 2010er-Jahren haben wir beispielsweise beobachten können, dass vegane Ernährung immer wichtiger wurde.

Food Trucks und Pop-up-Restaurants waren plötzlich überall zu finden. In den Jahren 2020 und 2021 konnten gerade diese spontanen Konzepte weiter überzeugen.

Tipp 2: Wer sind Ihre Gäste?

Von Standortwahl über den Namen Ihrer Gastronomie bis zu Innendekoration, Preisgestaltung und Menu richten Sie alles an Ihren Gästen aus. Denn sie sollen sich bei Ihnen wohlfühlen und gerne wiederkommen. Es zahlt sich also aus, wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen. Aber wie genau funktioniert das mit der Zielgruppe?

Schauen Sie sich Ihren Standort an: Wer kommt hier normalerweise hin? Befindet sich Ihre Gastronomie in einem Viertel mit hochpreisigen Boutiquen, dürfen Sie keine Studierenden oder junge Familien erwarten. Direkt zwischen einer Universität und einem Studentenwohnheim sollten Sie sich dagegen auf genau diese Zielgruppe einstellen.

Dass gut betuchte Menschen für eine Mahlzeit in angemessener Atmosphäre gerne viel Geld ausgeben, ist kein Geheimnis. Liegt Ihre Zielgruppe in diesem Spektrum, dann richten Sie Ihr gesamtes Konzept darauf aus:

  • Ihr Standort ist Ihrer Zielgruppe bekannt und geniesst den entsprechenden Ruf.
  • Ihre Gastronomie ist hochwertig eingerichtet, und Ihr Personal pflegt die passenden Umgangsformen.
  • Vor oder direkt neben Ihrer Lokalität stehen überwachte, grosse Parkplätze für Ihre Gäste bereit. Eine Ladestation für E-Autos gehört zu gutem Service heute dazu.
  • Ihre Spirituosenkarte ist mit edlen Weinen und international prämierten Whiskys bestückt.
  • Die angebotenen Speisen sind der Zielgruppe entsprechend ausgewählt.
  • Das Menu ist an der Zielgruppe ausgerichtet. Digitale Speisekarten sind gut und schön. Aber in dieser sozialen Schicht hat man auch gerne ein leinengebundenes Menu auf Büttenpapier zur Hand.

Erstellen Sie Personas. So nennt man eine fiktive Person, die die charakteristischen Eigenschaften Ihrer Zielgruppe hat. Je detaillierter Sie die Persona ausgestalten, desto besser können Sie die Bedürfnisse Ihrer Gäste erfüllen. Das macht eine erfolgreiche Gastronomie aus.

Tipp 3: Mit Menu-Design richten Sie Ihr Angebot ganz auf Ihre Gäste aus

In vielen gastronomischen Betrieben sieht das Menu aus wie ein Au􀂀istung dessen, was der Koch oder die Köchin eben so kann. Das ist traurig. Denn ein Menu kann so viel mehr sein! Mit der Speisekarte verführen Sie Ihre Gäste, umschmeicheln sie und verwöhnen sie. Mit anderen Worten: Ihre Speisekarte ist der Grund, warum Ihre Gastronomie Erfolg hat.

Arbeiten Sie ein wenig mit Psychologie und lenken Sie die Wahrnehmung Ihrer Gäste. Kontextualisieren Sie die Speisen und Getränke, indem Sie Querverbindungen schaffen. Der passende Wein zum Menu, die Vorspeise zum Hauptgericht und das Gebäck zum Kaffee stellen Sie in Bildern dar. So bekommen Ihre Gäste gleich Lust auf mehr.

Layout und Design Ihres Menus sind selbstverständlich auf Ihre Gäste ausgerichtet. Positionieren Sie sich klar: Wenige, aber dafür qualitativ hochwertige und hervorragend präsentierte Speisen könnten Ihr Alleinstellungsmerkmal unterstreichen. Bei zu vielen Speisen und Getränken sind Ihre Gäste eher überfordert.

Sie dürfen bei der Gestaltung der Speisekarte auch ungewöhnliche Wege gehen. Warum sollte ein Menu immer nach Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts sortiert sein? Ordnen Sie sie eventuell nach Preisklassen oder Zutaten an. Eine Getränkekarte kann separat daherkommen. Aber sie darf auch in die Speisekarte integriert sein, wenn Ihr Konzept volle Mahlzeiten vorsieht.

Wussten Sie, dass eine Speisekarte heutzutage gar nicht mehr physisch erstellt werden muss? Vielleicht passt eine digitale Speisekarte in Ihr Konzept. Sie ist selbstverständlich genauso liebevoll gestaltet wie das herkömmliche Menu. Aber sie bietet noch mehr Möglichkeiten, verschiedene Produkte zu verknüpfen, Kontexte herzustellen und Ihre Gäste mit Bildern zu verführen.

Tipp 4: Befassen Sie sich mit der Materie

Vielleicht kennen Sie den Spruch: Wer nichts wird, wird Wirt. Wir halten das selbstverständlich für beleidigend. Denn natürlich ist das Führen einer erfolgreichen Gastronomie eine Glanzleistung, die viel Expertise, Wissen und Können erfordert. Führen Sie Ihr Restaurant, Ihr Kaffeehaus oder Ihre Kantine zum Erfolg, indem Sie sich fortbilden. Gönnen Sie Ihrem Personal ebenfalls Weiterbildungsmöglichkeiten.

Sie haben zahlreiche Optionen, sich weiterzubilden. Von einzelnen Kochkursen, die auf bestimmte Gerichte oder Zubereitungsmöglichkeiten abzielen, wollen wir Ihnen gar nichts erzählen. Wussten Sie, dass es verschiedene Ausbildungen in der Gastronomie gibt? Grundkenntnisse in Marketing zahlen sich genauso aus wie ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet der Psychologie. Beides kommt Ihnen in der Vermarktung Ihrer Gastronomie zugute.

Sie können sich aber auch anderweitig fortbilden. Als Selbstständige und Selbstständiger sollten Sie sich in steuerlichen Fragen auskennen. Wissen Sie schon genug über Personalführung und -entwicklung? Vielleicht wollen Sie auch lernen, wie Sie die Website Ihrer Gastronomie selbst gestalten können. Social-Media- Marketing gehört heutzutage ebenfalls dazu.

Hygieneschulungen, Innenraumdesign und vieles mehr trägt dazu bei, eine Gastronomie zu etablieren und erfolgreich zu machen. Packen Sie es an! Werden Sie zum Spezialisten oder zur Spezialistin für Ihre eigene Gastronomie.

Ihre Gäste werden es Ihnen danken. Übrigens sind die angesprochenen Kenntnisse und Fähigkeiten keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Restaurant-Eröffnung. Fassen Sie Ihr Projekt als einen Weg auf, den Sie gehen wollen. Sie lernen etwas, während Sie es tun, und bilden sich immer genau auf dem Gebiet fort, wo Sie gerade Not sehen.

Tipp 5: Setzen Sie auf Service

Zugegeben: Für die Küche in einer Pflegeeinrichtung für Senioren brauchen Sie diesen Tipp nicht. Aber für viele andere Gastronomien gilt, dass der Erfolg vom Service abhängt. Und dieser sollte nicht nur zielgruppengerecht sein, sondern auch einwandfrei.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kellner und Kellnerinnen, Barkeeper und Barkeeperinnen ihr Fach beherrschen. Ihre Gäste wollen nicht nur bedient werden. Sie wollen verwöhnt werden, sich verstanden fühlen. Selbstverständlich brauchen sie Beratung, auch wenn sie nie zugeben würden, dass sie keine Ahnung von den Speisen und Getränken haben.

Sie merken es schon: Psychologisches Feingefühl gehört dazu. Ihre Angestellten sollten nicht nur die Speiseund Getränkekarte genau kennen, sondern auch beraten können. Die ideale Beratung ist immer eine, die nicht lehrmeisterhaft und besserwisserisch daherkommt. Sie sollte stattdessen fast nebenbei erfolgen und exakt auf die Vorlieben der Gäste abgestimmt sein.

Wussten Sie, dass Kellner und Kellnerinnen bis 40 Prozent mehr Trinkgeld erhalten, wenn sie sich ihren Gästen mit Namen vorstellen? Auch das Erzählen von Witzen kann höhere Trinkgelder generieren. Allerdings muss der Humor genau auf die Gäste abgestimmt sein. Personalisierter Service bedeutet, dass jeder Gast so behandelt wird, dass er oder sie sich entspannt und unterhalten fühlt.

Tipp 6: Gehen Sie ohne Vorurteile auf Ihre Gäste zu

Wir haben Ihnen in verschiedenen Tipps geraten, Ihre Gäste gut kennenzulernen und mit Personas zu arbeiten. Passen Sie dabei jedoch auf, dass Sie nicht in Klischees und Vorurteile rutschen. Denn das nehmen Ihnen Ihre Gäste wirklich übel. Menschenkenntnis ist in der Gastronomie enorm wichtig. Allerdings kann der erste Anschein trügen.

An einem Beispiel wird das deutlich: Sie haben ein Paar mit einem Candle-Light-Dinner verwöhnen dürfen. Es ist offensichtlich, dass die beiden mehr füreinander empfinden. Beide sind elegant gekleidet, er ist offenbar extrem gut situiert. Wo platzieren Sie die Rechnung?

Legen Sie die Rechnung bloss nicht ungefragt vor den Herrn! Damit bevormunden Sie die Dame, was beiden Gästen unangenehm sein könnte. Denn tatsächlich zahlt heutzutage nicht mehr grundsätzlich der Herr bei einem Rendezvous.

Vorurteile sind in der Gastronomie weit verbreitet. Befreien Sie sich davon und hören Sie Ihren Gästen wirklich zu. Schauen Sie ihnen in die Augen, lernen Sie sie kennen. Jeder Gast ist einzigartig und hat es verdient, mit Respekt behandelt zu werden.

Welche Fragen wollen Sie Ihrem Gastroplaner in der Schweiz stellen?

Kreative Konzepte, moderne Gastronomien und hohe Ansprüche – das sind unser Markenzeichen. Wir freuen uns über jedes herausfordernde Projekt, das wir mit Ihnen gemeinsam umsetzen dürfen. Kontaktieren Sie uns doch einfach über das Formular!